1933 - 1945 - SGV-OLPE

Sauerländischer Gebirgsverein - Abteilung Olpe 1890 e.V.
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1933 - 1945

Chronik

                          Nationalsozialismus, zweiter Weltkrieg : 1933 bis 1945

1933

verlangt aufgrund der politischen Verhältnisse der Hauptverein von den Abteilungsvorsitzenden eine Erklärung zur Durchsetzung des "Führerprinzips". Der langjährige Vorsitzende, Konrektor Franz Cordes, wird zum "Führer der SGV-Abteilung Olpe" ernannt und aufgefordert, den Gemeinschaftsgeist zu pflegen und die Vereinsarbeit in den "Gesamtplan des völkischen und staatlichen Wiederaufbaus" einzuordnen. Diese großen Worte verändern jedoch die praktische Vereinsarbeit nicht.

1934

wird von der Hauptgeschäftsstelle des SGV aufgefordert, mit der nationalsozialistischen Freizeitorganisation "Kraft durch Freude" (Deutsche Arbeitsfront) Kontakt aufzunehmen.

1935

werden 30 Wanderungen mit 600 Teilnehmern registriert.

1936

werden vier Mitglieder, Julius Emanuel, Isaak Lenneberg, Julius Lenneberg und Hermann Lenneberg mit der Begründung "nicht arisch" aus dem SGV abgemeldet.
Bei allen Veranstaltungen des Olper SGV tritt die neue Spiel- und Tanzgruppe auf.

1937

gibt es neben den üblichen Wanderungen ein Sommerfest, ein Winterfest und einen Heimatabend. Die Mitgliederzahl ist auf 200 gestiegen.

1940

feiert der Olper SGV in schlichtem Rahmen sein goldenes Jubiläum. Geehrt werden die noch lebenden Mitbegründer der Abteilung, nämlich Hubert, Adolf und Emil Kemper.

1944

treffen sich trotz Fliegerbedrohung 39 von 168 SGVern zu Halbtagswanderungen. Der Verein betreut 61 km eigenes Wegenetz und 24 Ruhebänke.


 
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