SGV-Wanderordnung - SGV-OLPE

Sauerländischer Gebirgsverein - Abteilung Olpe 1890 e.V.
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SGV-Wanderordnung

Wanderplan

Diese Wanderordnung gilt für alle Wanderungen außerhalb des Hochgebirges. Auch für unsere Gäste gilt die Wanderordnung. Vor Beginn der Wanderung sind sie gebeten, sich dem Wanderführer bekanntzumachen.

1. Führung
2. Kleidung und Gepäck
3. Wanderweg
4. Schutz der Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt
5. Gruppengemeinschaft

1.    Führung

Die Gesamt-Organisation liegt in den Händen des Wanderführers. Vor Beginn bis Ende der Wanderung ist er weisungsgebend. Gewandert wird bei jedem Wetter. Abweichungen vom vorgesehenen Programm liegen im Ermessen des Wanderführers. Teilnehmer, die sich von der Gruppe absetzen wollen, müssen sich beim Wanderführer abmelden.

2.    Kleidung und Gepäck

Nach Zweckmäßigkeit, nicht nach Schönheit ist die Kleidung, insbesondere das Schuhwerk auszuwählen. Wer sich durch unsachgemäße Kleidung selbst in Gefahr bringt, ist ein Unsicherheitsfaktor für die Gruppe.
Auch das Gepäck sollte jeder Wanderer - insbesondere bei Rucksackwanderungen - sehr sorgfältig auswählen. In den Rucksack gehört neben einem Erste-Hilfe-Päckchen auch ein Wetterschutz.
Bei grenzüberschreitenden Wanderungen sind die jeweils für den Grenzübergang notwendigen Ausweise stets mitzuführen.

3.  Wanderweg

Wir Wanderer achten die Sitten und Gesetze der zu entdeckenden Landschaft. Unsere Rücksicht gilt ihren Bewohnern wie dem Privatbesitz. Schonungen, Futterplätze und Forst- und Jagdeinrichtungen bleiben außerhalb unseres Weges.

Unterwegs vermeiden wir Lärm, Radios, Tonbandgeräte usw. sind unerwüscht. Die überwiegende Zahl der Wanderer will keinen Rummel, sondern die stille Landschaft genießen.

Das Wild braucht seine Ruhe. Hunde sind außerhalb der Wege anzuleinen und immer unter Kontrolle zu halten. Der Hundehalter haftet für die durch seinen Hund angerichteten Schäden. Bei Mehrtageswanderungen sind Hunde unerwünscht.

Es ist manchmal nicht zu umgehen, daß unser Wanderweg über eine Verkehrsstraße ohne getrennten Fußweg führt.

Da hier besondere Vorsicht geboten ist, gehen Wandergruppen in Laufrichtung im Gänsemarsch am linken Straßenrand. Nehmen mehr als 15 Personen an der Wanderung teil, sind hier mehrere Gruppen zu bilden. Zwischen den Gruppen ist ein Abstand von etwa 30 Metern einzuhalten, damit Fahrzeugen im Begegnungsverkehr eine Einschermöglichkeit geboten wird.

Nur wer ein Fahrrad sicher und den Verkehrsregeln entsprechend führen kann, soll sich an Fahrradwanderungen beteiligen. Das Gepäck ist unfallsicher zu verstauen, Reparaturwerkzeug mitzuführen.

4.    Schutz der Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt

Wir Wanderer gehören zu den Hütern der Landschaft. Als oberstes Gebot gilt für uns:
a. Wald, Flur und Rastplatz sind kein Müllplatz. Abfälle sind nicht zurückzulassen.
b. Schonung von Baum, Strauch, Pflanzen und Blumen! Sie sind zu aller Freude da.
c. Schutz des Wildes und der Vogelwelt vor Beunruhigung und Vernichtung!
d. Kein offenes Feuer und kein Rauchen in Forst, Moor und Heide (Feld- und Forstgesetz NRW)!

5.    Gruppengemeinschaft

Nur, wenn sich jeder nahtlos in die Gruppengemeinschaft einfügt, die Wanderführung nicht durch weites Vorauseilen oder Zurückbleiben erschwert und den Mitwanderer als Partner achtet, dann verschafft eine Wanderung Harmonie und Freude. Sprechen Sie über Ihre Wünsche, Anregungen und Mißstände mit dem Wanderführer. Er wird versuchen, Ihnen zu helfen, wenn es ihm möglich ist.


Zum Schluß bedenken Sie noch: Auch der Wanderführer ist nur ein Mensch wie Sie. Kritisieren Sie seine Entscheidungen nicht gleich. Er will immer nur das Beste. Oder glauben Sie, er hätte sich sonst dieser gemeinnützigen, ehrenamtlichen Aufgabe
verschrieben?

 
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